Es geht auch freiberuflich!

Bevor ich Ende 2011 in Rente ging, war ich schon jahrelang nebenberuflich und freiberuflich Gutachter für Qualitätsentwicklung in Weiterbildungsorganisationen. Im Jahr erstellte ich 2 – 3 Gutachten und besuchte und beriet die Organisationen. Nachdem ich in Rente gegangen war, bewarb ich mich öfter um solche Aufträge und war 5 – 6 mal pro Jahr Gutachter. Diese Arbeit ist zwar immer mit festen Terminen verbunden, aber ich kann aussuchen, auf welche ich mich bewerbe. Damit konnte ich meine eher bescheidene Rente deutlich aufbessern, in vielen Monaten praktisch verdoppeln. Und es ist eine Arbeit, die mir viel Freude macht: eine Organisation wie z.B. eine Volkshochschule kennenlernen und vor Ort beraten. Dazu kommt, dass ich mit den Aufträgen auch viel in Deutschland herumkomme.

Seit 2012 lebe ich in der Essener Innenstadt und habe verschiedene Aufträge und Projekte für das Unperfekthaus und für die Stadt Essen durchgeführt, für die ich unterschiedliche Honorare bekam. Der Verein “Lokalfieber e.V.” ist ein Ergebnis all dieser Aktivitäten. Fast immer ist es eine Mischung aus ehrenamtlichen und bezahlten Tätigkeiten, die sich ergänzen: Netzwerke knüpfen, interessante Menschen kennenlernen, Stadtteilarbeit machen, kulturelle Projekte organisieren – meist spannend, anregend und in vieler Hinsicht “lohnend”.

Wolfgang Nötzold

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